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Hongkong - die Weltmetropole 2007-06-16
![]() Hongkong bedeutet "Duftender Hafen" und liegt ca. 130 km suedlich von Guangzhou (Kanton). Hongkong umfasst die New Territories und Kowloon - die Halbinsel, die an Shenzhen grenzt. Desweiteren gehoeren die Insel Hongkong, die Insel Lantau und weitere 235 Inseln zur ehemaligen britischen Kolonie, die seit 1997 Sonderverwaltungsregion der VR China ist. Bereits 1843 fiel Hongkong an die Briten, 1868 wurde die Halbinsel Kowloon abgetreten und 1898 wurden fuer 99 Jahre die New Territories und 235 Inseln an Grossbritannien verpachtet. Mit der Rueckgabe Hongkongs an China verschwand eine Demuetigung des Imperialismus fuer China und der Hongkonger Bevölkerung wurde ein Sonderstatus für 50 Jahre zugesichert, der die gewohnte Lebensweise und die bisherigen Freiheiten gewaehren soll. Damit bleibt das demokratisch marktwirtschaftliche System Hongkongs neben dem kommunistischen System der Volksrepublik China bestehen, so dass Hongkong seine Rolle als eines der Finanzzentren Asiens gesichert bleibt. Hongkong hat eine eigene Waehrung, den Hongkong-Dollar, der im Umrechnungskurs etwa dem chinesischen Yuan entspricht (ca. 1 € = 10 HK$). ![]() Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren rangiert Hongkong an der hoechsten Weltspitze. Die Ein-Kind-Politik Chinas gilt nicht und so hat Hongkong ein Bevoelkerungswachstum von 1,26 %. In den letzten 60 Jahren hat sich die Bevoelkerung verzehnfacht und in den letzten 160 Jahren vertausendfacht!!! Was bleibt einer Stadt mit so begrenzter Flaeche also anderes uebrig als in die Hoehe zu bauen. Allerdings kommt der Landgewinnung durch Aufschüttung von Küstenarealen eine immer groessere Bedeutung zu.
Von den Briten geblieben sind neben der Waehrung, das Rechtssystem und der Linksverkehr, was fuer uns den Besuch mit dem eigenen Auto erschwert.
In dieser pulsierenden Stadt ist Wohnraum knapp und teuer und so zahlt man fuer eine vergleichbare Wohnung fast das 20fache an Miete wie in unserem Wohngebiet in Panyu. Alle Gebäude werden streng nach den Regeln des Feng-Shui (Lehre von Wind und Wasser) errichtet. Und so kann es passieren, dass die Wolkenkratzer an bestimmten Stellen Löcher haben, um den Fluss der Energien nicht zu behindern, wie dieses Gebaeude rechts im Bild in Stanley.
Kaum
anderswo treffen so viele Gegensätze auf so kleinem Raum zusammen, wie
hier die weltberuehmte
Dschunke vor der ultramodernen Skyline. Hongkong ist das Handelszentrum,
Einkaufsparadies und Ausgangspunkt vieler Reisen nach Asien bzw.
Zwischenstopps auf dem Weg nach Australien und Neuseeland. Neben
dem Großstadtleben bietet Hongkong auch eine natürliche Seite. 70
Prozent der Fläche sind Ackerland, Wälder und Berge. 40 Prozent davon
sind in den 23 Naturparks als grüne halbtropische Schutzgebiete Hinter
der Maske glänzend leuchtender Modernität
ist die Luft voller Mysterien,
Legenden und Bräuche, die aus Fung Shui, Buddhismus oder Taoismus
stammen. Auch zwischen den modernsten Wolkenkratzern findet man
Gebetsstaetten wie diese und die Luft ist vom Duft der Raeucherspiralen
geschwaengert.
Wir besuchten die Familie Dierschke, waren auf dem Peak und im Sueden der Insel in Stanley. Vieles will noch entdeckt werden, denn die Zeit war wiedermal zu kurz. Im August wollen wir das naechste mal wiederkommen. Hier geht es zur Fotogalerie Hongkong. |
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