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1. Heimflug nach Deutschland 19.01. - 01.02.2007
Ich hatte mich schon lange vorher riesig auf meinen ersten Heimflug gefreut. Meine kleine Rundreise von Freiberg, ueber Regensburg, Kassel, Wiesbaden bis zum Abflug mit Jens’ seinen Kindern in Frankfurt war wirklich gut durchorganisiert.
In Freiberg traf sich die Familie zu meines Vaters Geburtstag. Hier sah ich dann auch meinen kleinen Enkel Jason, der inzwischen zwei Zaehne hat und ein ganz aufgeweckter freundlicher Bursche ist, wieder.
Zur Geburtstagsfeier musste mein Vater dann auch den beruehmten Moutai Schnaps probieren. Der erste soll der schlimmste Schnaps der Welt sein. Nach dem dritten soll es der beste Schnaps der Welt sein. Diese Chance bekam jedoch der Schnaps nicht. Mein Vater bekam kaum das erste Glas herunter. Der Hoehepunkt des Abendessens war ein
Styroporbehaelter mit Reis, Huehnerknochen und Sojasprossen, der mir mit
Staebchen serviert wurde, als ich gerade ueberlegte, ob ich mit
Spanferkel und Sauerkraut oder Kartoffelsalat und Fleischbaellchen
beginne. Ich hatte mich die ganze Zeit so detailliert ueber unser
Kantinenessen in der Firma ausgelassen, dass meiner Schwester Antje eine
getreue Nachbildung des selben wirklich gelungen war. Sonntag abend dann Treff mit Regina, Silke, Kerstin und Antje. Nachdem Abendessen beim Italiener sind wir dann noch mal ins Miners, wo meine Tochter Danielle und ihr Freund Oliver zu uns stiessen, denn Jason war bei der Uroma in guten Haenden. Am Montag habe ich dann meine ehemaligen Kollegen im Freiberger Rathaus besucht. Leider nur kurz, denn anschliessend fuhr ich mit Antje nach Regensburg. Sie hatte sich eine ganze Woche frei genommen. Ich durfte Autofahren. In China bekommt mich ja keiner hinters Lenkrad, aber in Deutschland ist Autofahren entspannend.
In Regensburg war ein dringender Zahnarztbesuch angesagt, da ich mich trotz einer fehlenden Plombe in China noch nicht zum Zahnarzt getraut hatte. Fast noch wichtiger war das Shopping. Warum, das koennt ihr unter der Rubrik "China ist anders: Modebewusste Chinesinnen.." lesen.
In Regensburg lag Schnee, was allerdings nicht nur fuer mich etwas Besonderes war, sondern in diesem Winter auch fuer alle anderen Deutschen. Zwei Tage spaeter waren wir dann zum REAMONN-Konzert in der Kasseler Stadthalle und am naechsten Tag waren wir mit einigen Arbeitskollegen von Antje zur UE30-Party, die wir morgens um 6 mit einem Kaffee an der Tankstelle beendeten.
Danach war ich bei meiner Tochter Danielle, die in der Naehe von Wiesbaden wohnt und konnte meinen Enkel Jason geniessen.
Jason
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