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Reisebericht Guilin/Yangshuo 23.08. – 26.08.2006 ![]()
Unser Ausflug mit 85
Mitarbeitern der MRC
und deren
Angehörigen nach
Guilin war ein
Erlebnis. Ein
straffes Programm
von Anfang bis Ende
lag vor uns. Die
meisten der Kollegen
flogen das erste
Mal. Private
Urlaubsreisen kennen
die wenigsten. Bei
10 Tagen Urlaub im
Jahr, den sich viele
am liebsten
auszahlen lassen,
kein Wunder. Der
Flug von Guangzhou
aus hatte
Verspätung, wie die
meisten
Inlandsflüge. Nach
Mitternacht waren
wir dann im Hotel.
Mit einigen Leuten
sind wir dann noch
in die Innenstadt.
Vor einem sehr
einheimischen
Restaurant (da
wurden schnell paar
Tische auf den
Bürgersteig
gestellt) wurde dann
Hot-Pott mit
Fischköpfen
bestellt. War ganz
lecker. Nur
Fischaugen kann ich
noch nicht essen.
Zum Glück stürzen
sich alle auf diese
Delikatesse, so dass
keiner böse war,
dass ich (noch)
keine mag. Seit
diesem Abend trinke
ich übrigens Bier,
da die einzige
Alternative in den
einheimischen
Restaurants Tee oder
Wasser ist. Das ist
in Guangzhou das
gleiche. Das Bier
ist hier sehr leicht
und schmeckt
garnicht so
schlecht.
Am nächsten Morgen
ging es nach einem
sehr einheimischen
Frühstück (vergiß,
dass Du morgens
deinen Kaffee
brauchst ! ) in den
Elephant
TrunkHill Park.
Danach auf einen
Hügel rauf, und das
bei 35 °C, danach
Edelstein-Shop,
danach eine sehr
schöne Tanzshow mit
Artistik, toller
Musik und guten
Lichteffekten.
Der 2. Tag nach
einem einheimischen
Frühstück (langsam
schmeckte die
Sojamilch) war für
eine ca. 4stündige
Bootsfahrt von
Guilin nach Yangshuo
(ca. 80 km)
reserviert. Der
Lijiang-Fluss
schlängelt sich
durch eine herrlich
unberührt wirkende
Landschaft von
grünen Kegelbergen.
Das ist auch der
Hauptgrund, warum
Guilin die
Touristenstadt Nr. 1
Chinas sein soll.
Das alles haben die
Chinesen noch mehr
genossen, wie wir.
Die meisten kennen
nur Beton und
angelegtes Grün.
Der Höhepunkt des Tages war der Besuch einer Tropfsteinhöhle (Silver Cave), die durchausgeklügelte Beleuchtung und Wasserspiegelung sehr fantastisch wirkte. Danach wieder Edelstein-Shopping (ich mag den chinesischen Schmuck nicht wirklich und die Staubfänger passen auch nicht so gut in unsere Wohnung).
Abends hat dann
Jens einen
ausgegeben in einer
Bar in der
Weststraße. Das
ist so eine berühmte
Touristenmeile. Na
das war ein Feetz.
Einige waren noch
nie in einer Bar.
Wir hatten eine
Live-Band, was
vorallem die Mädchen
zum Karaoke-Singen
animierte. Und es
ist wirklich so,
alle lieben Karaoke!
Jedenfalls haben wir
bis halb 4 getanzt
und gesoffen.
Am 3. Tag waren
vormittags
individuelle
Bootsfahrten auf
solchen romatischen
Bambusfloßen
geplant. Das konnten
nur wenige
wahrnehmen, der Rest
schlief bis Mittag.
Danach ging es nach
Shangri La.
Ein Park, den man
mit Booten
durchquert. Shangri
La ist ein fast noch
unberührtes
Fleckchen Erde in
Tibet im
Himalaja-Gebirge.
Und dieser
paradisische Ort
wurde mit diesem
Park nachgebildet.
Wirklich
wunderschön. Nach
der Flussfahrt wird
man durch
ursprüngliche
Handwerksstätten
geführt und viele,
viele von kleinen
Chinesenhänden
gemachte (sehr
teure) Dinge kaufen.
So hat Jens jetzt 2
Schlipse mehr im
Schrank, die sind
allerdings mit Seide
handgestickt.
Nun ging es weiter in ein Teehaus mit Teeverkostung. Die Teezeremonie war interessant, aber dieser Tee schmeckte mir nicht. Danach noch ein anderer Park für eine erneute Fotosession oder Freizeit in der Fußgängerzone. Wir haben uns für die Freizeit in der Fußgängerzone entschieden und erstmal einen Kaffee getrunken. Nach dem Abendessen ging es zum Flughafen und gegen 2 Uhr nachts waren wir Zuhause.
Alles in allem ein sehr schöner Ausflug. Für mich war auch wichtig, dass ich alle schon mal kennenlernen konnte, bevor es am Freitag richtig los geht. Es waren alle wahnsinnig nett zu mir und ich glaube, nicht nur, weil wir im Land des Lächelns sind, sondern das war auch ehrlich so gemeint. Hier geht es zur Fotogalerie der Reise Zur Uebersicht 'Ausfluege und Events'
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