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Chinese New Year auf den Philippinen
Februar 2008
Die Philippinen bestehen aus sage und schreibe mehr als 7.000 Inseln und sind mit knapp 85 Mio. Einwohnern bevoelkerungsseitig mit Deutschland vergleichbar. Tagalog -die philippinische Sprache- klingt wie
englisch mit spanischem Akzent. Schliesslich war es ja ein Spanier, der
1521 Anspruch auf das Archipel erhob. Doch Ferdinand Magellan wurde von
dem einheimischen Haeuptling Lapulapu erschlagen. 1543 nannte Ruy Lopez de Villalobes das Inselterritorium zu Ehren von Phillip II. von Spanien "Filipinas". Die planmaessige Besetzung der Inseln durch die Spanier begann 1565 und sechs Jahre spaeter war die gesamte Inselwelt -ausser des islamischen Suedens- unter spanischer Kontrolle. Ende des 19. Jahrhundert fuehrte der spanisch-amerikanische Krieg von der spanischen in die amerikanische Abhaenigkeit, bevor 1946 die Philippinen in die Unabhaengigkeit entlassen wurden. Danach folgten Zeiten der Diktator, des Terrors durch die Islamisten, Korruption, Putsche, Wirtschaftskrisen und immer wieder Naturkatastrophen. Bis auf den islamistischen Sueden gelten die
Philippinen mittlerweile als sicher fuer Touristen, aber sobald man das
Hotel verlaesst, prallt man unwillkuerlich mit der allgegenwaertigen
Armut der Menschen zusammen, vor den Einkaufszentren und vor dem Hotel
werden die Taschen kontrolliert und vor der Bank und am Flughafen finden wir ein
Schild, welches das Betreten mit Schusswaffen verbietet. 91 Prozent der Philippinos sind Christen und damit war klar, dass die Uhr hier nicht nach dem Mondjahr tickt wie in China. Aber wir trafen sehr viele chinesische Urlauber und so hatten die Hotels ihre Veranstaltungen auch auf das groesste aller chinesischen Feste ausgerichtet. Die Philippinen sind ein sehr freundliches, scheinbar immer laechelndes Volk und die meisten sprechen englisch. Wo auch immer was zu ergaunern ist, sind sie dabei. Ueberall wird versucht, den bereits ausgehandelten Preis aus irgendwelchen Gruenden nochmals zu erhoehen. Der Tagespreis fuer den Mietwagen mit Fahrer wird auf einmal hoeher, da sich ein Ausflugsziel ausserhalb des Stadtzentrums befand, der verhandelte Taxipreis beinhaltet natuerlich angeblich nicht den Aufwand fuer die Leerfahrt zurueck, die Bootsfahrt erfolgt ohne die bestellten Getraenke und die vereinbarte Abholung vom Hotel entfaellt ganz, der ausgeschriebene Dollarpreis im Massagesalon wird mit astronomischen Wechselkursen in den einheimischen Peso umgerechnet und in den Restaurants wird auf den Preis in der Speisekarte die Umsatzsteuer, eine Servicegebuehr und teilweise eine Getraenke- und Essensteuer aufgeschlagen. Man muss schon ganz schoen aufpassen, dass man nicht permanent uebers Ohr gehauen wird.
Und noch ein Hinweis: Beim Rueckflug sollte man noch pro Person 200 Peso Flughafengebuehr in Cebu und 750 Peso in Manila in bar einstecken haben. Wir hatten herrliches Wetter, obwohl die Sonne nicht immer schien. Bei 30 °C wehte immer ein angenehmes Lueftchen und wir konnten uns eine Woche herrlich erholen. Hier geht's zur Fotogalerie "Philippinen"
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Fuer Lesefaule: Hier geht's gleich zur
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